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Schreibblockaden lösen in 5 1/2 Schritten

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Modul 3 of 3
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Transkript

Hallo und herzlich willkommen zu meinem Video Training. Schreibblockaden lösen in fünfeinhalb Schritten. Ich bin Yvonne Kraus, ich bin Autorin und Buch Coach, habe selbst genau ein Dutzend Bücher veröffentlicht und ganz vielen Menschen dabei schon geholfen, ihr Buch ebenfalls Wirklichkeit werden zu lassen. In diesem Video oder Audio Wenn du das Audio hörst, möchte ich dir gerne zeigen, wie du Schreibblockaden in fünfeinhalb Schritten loswerden kannst. Fünfeinhalb Schritte deswegen, weil du den sechsten Schritt vielleicht gehen wirst. Vielleicht auch nicht.

Der ist ein bisschen Typ abhängig. Die ersten fünf Schritte solltest du auf jeden Fall ausprobieren, weil die meiner Erfahrung nach allen Menschen dabei helfen, ihre Schreibblockaden zu lösen. Fangen wir an mit Schritt 1 Schreibblockaden, verstehen, Schreibblockaden und das ist ganz, ganz wichtig, liegen immer in dir. Die haben nichts mit irgendjemand anderem zu tun. Die liegen immer in dir drin. Und wenn du das verstanden hast, dann kannst du die nächsten Schritte gehen und darauf aufbauen.

Denn meiner Erfahrung nach ist es immer ganz wichtig, ein Problem erstmal zu verstehen, zu verstehen, warum etwas so läuft, wie es gerade läuft, um auch wirklich was dran machen zu können. Warum liegen Schreibblockaden in dir und nicht extern? Vielleicht lässt du dir jetzt gerade ein paar Gegenbeispiele einfallen. Aber wenn ich keine Zeit habe, kann ich auch nicht schreiben. Oder vielleicht hat mir mal jemand gesagt Du schreibst nicht gut und deswegen habe ich jetzt eine Schreibblockade.

Das sind erstmal zwei unterschiedliche Punkte. Wenn du keine Zeit hast, dann ist das natürlich ein äußerer Faktor, der dich vom Schreiben abhält. Aber es ist nicht eine Blockade. Eine Blockade ist. Du hast Zeit, du sitzt am Rechner und du schreibst trotzdem nicht. Oder du hättest Zeit, du könntest am Rechner sitzen und du machst andere Dinge, weil du dich selber in irgendeiner Form blockiert oder sogar boykottiert beim Schreiben. Das ist eine Schreibblockade. Das heißt, wenn du keine Zeit hast, weil gerade deine Chefin dir gesagt hat, du musst noch dieses Projekt unbedingt fertig machen, dann ist das keine Schreibblockade.

Dann sind das Widrige äußere Umstände, die du natürlich auch angehen kannst. Aber die blockieren dich nicht, die halten dich ab. Eine Blockade ist es erst dann, wenn du wirklich die Möglichkeit hättest zu schreiben und es nicht tust. Tatsächlich ist es bei mir so. Gerade in stressigen Zeiten fällt es mir leichter, eine Schreibblockade gar nicht erst entstehen zu lassen, weil ich einfach wahnsinnig dankbar bin für 30 Minuten, die ich zum Schreiben habe. Und dann denke ich gar nicht groß drüber nach, sondern schreibe einfach.

Das heißt, es muss nicht unbedingt so sein, dass wenn die Zeit fehlt oder die Zeit tatsächlich von anderen gerade in Anspruch genommen wird. Dass du dann nicht schreiben kannst. So was ist es jetzt, wenn du sagst Na ja, aber mir haben mal Leute gesagt, du kannst gar nicht schreiben, oft, weil es der Deutschlehrer ist und deswegen schreibe ich jetzt nicht oder deswegen blockiere ich mich. Der Deutschlehrer, der steht ja jetzt gerade sehr wahrscheinlich nicht neben dir und sagt dir Nee, lass das oder hält dich vom Schreiben ab.

Das heißt, was dich wirklich abhält, hält, sind die Gedanken und die Emotionen, die du dazu hast, dass dieser deutsche Lehrer dir das damals gesagt hat, der ändert sich vielleicht gar nicht mehr an diese Situation, erinnert sich vielleicht gar nicht mehr an dich und deinen Text. Aber in dir hat das etwas ausgelöst. In dir hat das 10, 20, 30, 40 Jahre überwintert. Und das, was er damals gesagt hat, ist größer geworden, hat mehr Raum eingenommen und blockiert dich jetzt.

Das heißt, diese Blockade ist in dir. Sind die Gedanken, die du dazu hast, Befürchtungen, Sorgen, vielleicht Angst vor einer Sichtbarkeit, Angst davor, dass es nicht gut genug ist. Und das ist beim Schreiben sehr, sehr häufig der Fall. Schreiben ist eine ganz natürliche Sache, denn wir kommunizieren miteinander, wir erzählen uns Geschichten, wir teilen uns mit und im Schreiben machen wir das Gleiche nur in schriftlicher Form, in dauerhafter Form. Und das ist natürlich etwas, was vielen von uns Angst macht.

Wir sagen nicht nur einfach etwas wie der Deutschlehrer vielleicht, sondern wir schreiben es uns auf. Und jemand anders kann nachher, ohne dass wir dabei sind, sich das anschauen und sagen Ah, du hast aber doch das geschrieben. Und unser Traum, unsere Vision ist das, dass die Menschen positiv beeinflusst, dass sie etwas davon haben. Und die Kehrseite dieser Medaille ist Es könnte auch Menschen geben, die das gar nicht positiv finden. Die sagen Was ist das denn?

Damit kann ich nichts anfangen. Und oft ist genau dieser Gedanke, der unter allem liegt, der uns blockiert, der uns in Wahrheit vom Schreiben abhält. Und das ist tatsächlich beim künstlerischen Ausdruck und vor allem beim Schreiben eine ganz besondere Art der Blockade, die es gibt. Du hattest wahrscheinlich eher selten eine Aufräumen, Blockade oder eine Blockade, eine Blockade, eine Wand streicht Blockade, renoviere Blockade, was auch immer. Und selbst wenn wir jetzt malen oder Zeichnen nehmen, sind die Blockaden glaube ich geringer.

Denn im Schreiben ist so klar, was wir schreiben. Oder jeder ist der Meinung, dass ein bewerten könnte, was wir da geschrieben haben. Das ist bei anderen Kunstformen nicht so der Fall. Das heißt, auf der einen Seite ist es total natürlich, dass wir erzählen, dass wir mit Menschen sprechen, dass wir Sprache nutzen, um eine Verbindung herzustellen. Und gleichzeitig ist es auch normal, dass Menschen das in irgendeiner Form bewerten und verstehen oder nicht verstehen.

Das macht das Schreiben besonders und das sorgt dafür, dass es eben auch Schreibblockaden gibt, die aber immer in uns leben. Die sind nicht irgendwie außen, das wir gegen etwas kämpfen müssen, sondern es ist immer in uns. Und das ist etwas Gutes, denn wir haben kompletten Einfluss auf uns. Wir können selber daran gehen, diese Schreibblockade aufzulösen. Das ist Schritt eins. Im ersten Schritt solltest du verstehen, was Schreibblockaden überhaupt sind, woher sie kommen, was sie ausmachen und dann kannst du nämlich zu Schritt zwei gehen.

Schritt 2 ist, deine eigene ureigene Schreibblockade zu analysieren. Analysieren tue ich sehr gerne schreibend. Zum einen, weil das eine bestimmte Form von Gedankenfluss auslöst. Es heißt, ich lasse die Gedanken aufs Papier fließen und beachte sie gar nicht. Hänge mich auch nicht an einem Gedanken. Auch an das Ganze geht ein bisschen langsamer, wenn man mit der Hand schreibt. Und das ist gut, weil man sich ein bisschen Zeit nimmt, die Gedanken von allen Seiten auch zu betrachten.

Anders als wenn man sie einfach so im Kopf umher schwirren lässt, wo das alles sehr schnell geht und sehr unbewusst oft abläuft. Wenn wir diese unbewussten Gedanken zu Papier bringen, machen wir sie uns bewusst, können sie anschauen, können sie selber analysieren und schauen, was steckt denn da eigentlich in uns? Und was ich dazu nutze ist ein ganz normales Tagebuch Journal. Journaling nennt man das heute. Und da schreibe ich einfach für mich drauf. Warum? Was hätten Sie denn jetzt gerade vom Schreiben hat?

Und mit irgendeiner Fragestellung dieser Art gehe ich dran. Und dann schreibe ich so lange, bis ich das Gefühl habe, ich habe das jetzt verstanden. Ich lese das manchmal danach direkt durch, aber später überhaupt nicht mehr. Der Prozess des. Es ist eigentlich das Wichtige dieses die Gedanken zu verlangsamen und durch das Aufschreiben sich überhaupt bewusst zu machen, was denke ich denn da? Und dann auch sie bewusst zu steuern, in eine andere Richtung zu verstehen. Was blockiert mich denn da?

Und wenn ich verstehe, was blockiert mich jetzt konkret? Welcher Gedanke ist es, der mich konkret blockiert? Dann kann ich nämlich auch entscheiden, wie löse ich das jetzt für mich auf. Und was darüber hinaus das Tolle am Journaling ist, ist Es ist ja auch schon schreiben. Das heißt, ich komme schon in den Prozess des Schreibens rein, während ich mich noch mit meiner Schreibblockade gedanklich beschäftige. Und eigentlich überwinde ich sie ja damit schon. So ein bisschen ein kleiner Trick, aber wir sind noch nicht am Ende.

Wir haben ja erst zwei Schritte durchlaufen. Der dritte Schritt sind die Rahmenbedingungen. Wir haben uns jetzt mit Schreibblockaden per se, mit uns, mit unserem Inneren befasst. Aber wir können auch und das ist oft leichter in unserem Umfeld Dinge ändern, die es uns dann leichter machen, die Schreibblockade zu überwinden. Und da fangen wir mal mit den Rahmenbedingungen in Schritt drei an. Wie schreibst du, wo schreibst du AM? Wie gestaltest du den Raum und die Zeit, die du fürs Schreiben hast?

Ist sie sehr mit Druck belastet? Ist es in der kleinen Ecke, wo du gar nicht die Möglichkeit hast, dich zu entfalten? Ist es immer an einem selben Ort, an dem du schon ganz viele negative Erfahrungen gemacht, was uns schon oft nicht ins Schreiben gekommen bist? Oder ist es ein Ort, der dich inspiriert, der dich mit Freude erfüllt? Ist es leicht für dich zu schreiben? Also auch technisch leicht? Ist es ruhig? Ist es eine angenehme Arbeitsumgebung?

Hast du genügend Sauerstoff Licht zur Verfügung? All diese Bedingungen sollten stimmen. Denn wenn wir uns schon blockieren, wenn wir sowieso schon hadern mit uns und es uns schwerer machen, dann sind solche Dinge etwas, die uns immer einen kleinen Ausweg nach draußen bieten. Wenn das Licht nicht gut ist, dann kommen wir ja erst recht nicht ins Schreiben. Wenn wir sowieso blockiert sind, dann ist es halt das Licht, was uns in dem Moment stört. Und wir können uns gar nicht so richtig auch mit der Schreibblockade beschäftigen, weil wir uns mit dem nicht beschäftigen.

Das heißt, schau dir mal an, dein Arbeitsumfeld, die Umgebung. Wer ist da? Wer beeinflusst dich? Wann schreibst du? Wie fühlst du dich zu der Zeit? Was machst du, um ins Schreiben zu kommen? Und damit sind wir dann tatsächlich bei Schritt für Schritt 3 und 4 hängen natürlich eng zusammen, wie alle anderen Schritte auch. Viele von uns vergessen, dass wir gar nicht mit dem Kopf schreiben, sondern nur im Kopf oder in den Gedanken uns Dinge ausdenken.

Aber auch das Gehirn ist ja Teil unseres Körpers und alles was wir machen, ist wie Schreiben mit einem Körper. Und wir vernachlässigen als schreibende Menschen gerne unseren Körper. Und das ist ja sehr, sehr schade, denn wir können über den Körper uns auch von Blockaden lösen. Ganz einfach, das kennst du vielleicht. Durch den Spaziergang an der frischen Luft kriegen wir den Kopf frei und allein dadurch, ja, weil unser Körper sich bewegt, weil unser Körper mit frischer Luft versorgt wird, mit Licht versorgt wird.

Kommen wir aus der Schreibblockade raus oder einen Schritt weiter aus der Schreibblockade raus. Darüber hinaus bin ich große Anhängerin des Fußballs. Jeder, der mit mir zusammenarbeitet vom Autogenes Training und es gibt noch ganz viele andere Methoden, die ähnlich funktionieren, die einen ähnlichen Ansatz haben Meditation, Achtsamkeitsmeditation. Es gibt im Yoga bestimmte Dinge, die man machen kann. Es gibt die progressive Muskelentspannung, die man machen kann. Es gibt ganz, ganz viele Methoden, die dazu führen, dass wir uns körperlich entspannen und durch die körperliche Entspannung uns auch mental entspannen.

Und wenn wir mental entspannt sind, dann können uns negative Gedanken, die wir vielleicht beim Schreiben haben, gar nicht so sehr vom Schreiben abhalten. Ist das nicht super? Das heißt, Schritt 4 ist es, den Körper zu berücksichtigen und dem Körper auch eine gewisse Distanz zur Blockade zu erlauben, also uns zu entspannen und Gedanken an den Deutschlehrer loszulassen, uns zu entspannen und zu vergessen, dass wir da jetzt gerade einen Riesenprojekt haben, das uns stresst und wo wir eigentlich arbeiten, daran arbeiten sollten und sie 30 Minuten, die wir jetzt aber haben, komplett fokussiert, entspannt am Text zu arbeiten, nicht vergessen.

Beschreiben mit dem Körper oder den Körper können wir nicht schreiben, nur mit dem Geist geht es leider nicht. Wir brauchen Hände, Arme und auch unser Gehirn ist ja Teil unseres Körpers. Ohne den geht es nicht. Und deswegen ist es immer ganz gut auch mal Sport zu machen, Entspannung zu machen, rauszugehen, Sauerstoff zu haben, sich gut zu ernähren und all das zu tun, um den Körper zu versorgen und ihn fit zu halten fürs Schreiben. Denn dafür muss er auch perfekt sein.

Dann kommen wir zu Schritt 5 und das ist auch ganz wichtig, wenn wir jetzt die ganze Vorarbeit geleistet haben, verstanden haben, was uns blockiert, was uns konkret jetzt in dieser Situation abhält vom Schreiben. Wenn wir im Außen alles gestaltet haben und unseren Körper fit gemacht haben. Denn es ist ganz wichtig, den Druck rauszunehmen. Das ist Schritt Nr. 5 Druck rausnehmen aus dem Schreiben, denn das ist oft etwas, was wir haben. Aber wir wollen es perfekt haben, selbst wenn wir nicht perfektionistisch veranlagt sind.

Wir wollen es so gut haben, wie wir nur können. Und das ist es beim ersten Mal nicht. Der erste Entwurf ist nicht perfekt, ist meistens nicht mal besonders gut und das ist bei niemandem so. Wir haben im Kopf ein Bild von einem Schriftsteller oder Schriftstellerin. Sie setzen sich hin und lassen die Worte raus fließen. Und nach einer ja intensiv durchgearbeitet Nacht steht dann der Faust auf dem Papier und man ist einfach nur glücklich, küsst das Blatt und alles ist toll.

Nur so sieht es nicht aus. Schreiben ist Arbeit und diese Arbeit besteht aus verschiedenen Schritten und ist aufwendig und fordert uns. Das ist das Tolle am Schreiben und es ist auch das, was wir verstehen müssen, um den Druck raus zu nehmen. Der erste Entwurf darf nicht nur schlecht oder nicht perfekt sein. Es ist normal, dass er so ist. Es ist bei jedem so wir lesen, wenn wir Bücher lesen, keine ersten Entwürfe. Das sind Bücher, die x mal überarbeitet worden sind, wurden noch ein Lektorat drauf geschaut hatten.

Korrektorat. Das ist nicht vergleichbar mit dem, was wir im ersten Entwurf schreiben. Das sehen nämlich nur wir uns. Ist das nicht toll? Das sind doch auch ganz viel Druck raus. Nur wir sehen unseren ersten Entwurf. Wir dürfen selber entscheiden, wann wir es irgendwem zeigen. Und jetzt geht es erstmal darum, uns so ein bisschen zu sortieren, die Dinge aufzuschreiben und den Druck komplett rauszunehmen. Den Druck rausnehmen kannst du übrigens auch, in dem du einfach mal eine andere Sache schreibst.

Denn oft liegt es an einem konkreten Text, wenn wir blockiert sind, weil wir mit diesem Text ganz bestimmte Sachen verbinden. Und ein anderer Text, wie zum Beispiel das Journal in Schritt 2 funktioniert plötzlich ganz einfach. Das geht viel leichter, da geht es super easy vonstatten. Und wenn du dieses Erfolgserlebnis hast, dass du ja doch schreiben kannst, dass du vielleicht an diesem einen Text gerade ein bisschen hängst und ein bisschen hast, ich dich schwer tust, dann macht es dir das leichter.

Bei großen Projekten wie einem Sachbuch oder einem Roman kannst du auch einfach ein anderes Kapitel schreiben. Du. Das geht natürlich nur, wenn du es geplottet hast oder die Struktur vorher aufgebaut hast. Wenn du das nicht hast, kannst du das Vorwort schreiben. Du kannst einfach für dich schreiben. Warum du das Buch jetzt schreibst, ist super hilfreich. Die Frage ist, ob das nachher so im Buch steht. Bei mir. Also wenn ich an so einem Punkt bin, mache ich das immer und es steht nachher anders im Buch ist völlig okay.

Schreibt man zum Schluss noch mal neu. Das ist ein bisschen ähnlich wie es Journaling, nur dann eben auf diesen Text bezogen. Das sind die fünf Schritte, die du auf jeden Fall tun solltest. Schritt 6 kannst du mal probieren. Das ist der halbe Schritt und es kommt ein bisschen darauf an, was du für ein Typ bist, ob du eher introvertiert oder extrovertiert bist oder ob du gerne mit anderen Menschen zusammenarbeitest oder nicht. So muss nicht dasselbe sein.

Introvertiert und man arbeitet nicht gerne mit Menschen zusammen. Meine Erfahrung ist Ich habe immer wieder Menschen empfohlen, doch sich zu verabreden zum Schreiben. Und es gibt ganz viele, bei denen das Schreibblockaden löst. Denn auch das nimmt so ein bisschen den Druck raus, weil man hat einfach einen Termin. Es ist jetzt nicht so Oh, ich entscheide mich jetzt bewusst zum Schreiben und muss mich jedes Mal neu entscheiden, sondern ich bin ja verabredet und jetzt sitze ich da.

Jetzt muss ich halt auch die Zeit und gucke mal, was passiert. Das nimmt auch den Druck raus und es schafft gleichzeitig Verbindlichkeit. Du bist mit jemandem verabredet und diese Person, die verlässt sich darauf, dass du da kommst und die schreibt gemeinsam mit dir. Und so kommt ihr weiter und könnt auch eure Schreibblockade überwinden. Es gibt Menschen, für die funktioniert das nicht so gut. Die lenken sich dann vielleicht eher gegenseitig ab. Oder für die ist. Dass ein zusätzlicher Druck.

Deswegen ist es der halbe Schritt, da guck einfach mal, was für dich gut funktioniert. Ausprobieren würde ich es auf jeden Fall mal! Vielleicht kennst du jemanden, der schreibt und der sich gern mit dir verabredet. Übrigens musst du dich nicht mal mit jemandem, der auch schreibt, verabreden. Vielleicht gibt es jemanden, der einfach einem anderen Projekt arbeitet und ihr verabredet euch dazu, um euch zu treffen und jedem von euch, jeder von euch macht genau das eigene Projekt.

Das funktioniert natürlich auch. Ich hoffe, dieser fünfeinhalb Schritte helfen dir ein bisschen weiter und Schreibblockaden sind dann für dich kein Thema mehr, denn die Welt braucht mehr Bücher und ich freue mich, wenn deins dadurch ein bisschen wirklicher wird. Viel Spaß, viel Erfolg damit!

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